Helene-Lange-Preis: Frauen in der digitalen Welt

Auch der Helene-Lange-Preis ist von den Absagen im Rahmen des grassierenden Corona-Virus betroffen: Die EWE Stiftung hat gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Stadt Oldenburg und dem OFFIS, Institut für Informatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, entschieden, die für den 1. April 2020 geplante Preisverleihung im Edith-Ruß-Haus auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der neue Termin wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle bekannt gegeben.

Helene-Lange-Preis: Frauen in der digitalen Welt

Mit dem Preis sollen junge Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet werden, die sich auf besonders innovative und kreative Art und Weise mit alltagsrelevanten Aspekten der Digitalisierung befasst haben und sich künftig vorstellen können, als Führungskraft in Wissenschaft oder Wirtschaft gesellschaftliche Veränderungsprozesse aktiv mit zu gestalten.

Der Preis, der nach der aus Oldenburg stammenden Lehrerin, Frauenrechtlerin und Politikerin Helene Lange (geb. 1848) benannt ist, möchte junge (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen auszeichnen, die sich um die Digitalisierungsforschung verdient gemacht haben.

Bewerben können sich Studierende oder Absolventinnen von Hochschulen und Fachhochschulen in staatlicher oder privater Trägerschaft in Niedersachsen, die in ihrer wissenschaftlichen Arbeit (Master- oder Doktorarbeit oder ein vergleichbarer Abschluss, auch im Abschlussstadium mit Aussicht auf zeitnahe Fertigstellung) anwendungsorientierte innovative  Aspekte der Digitalisierung in den zentralen Bereichen Energie, Gesellschaft und Arbeit oder Mobilität erforscht haben. Der Gegenstand der wissenschaftlichen Abschlussarbeit sollte anschlussfähig für weiterführende Forschung und Entwicklung sein, bevorzugt interdisziplinäre Ansätze vertreten sowie Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen unserer Zeit in den genannten Clustern geben.

Neben der hohen Qualität der wissenschaftlichen Arbeit sollten sich die Bewerbungen auszeichnen durch Kreativität, Praxisorientierung und den Willen der Bewerberin, den eingeschlagenen Weg in der Wirtschaft oder Wissenschaft konsequent weiter zu gehen und künftig die zunehmend digitalisierte Gesellschaft in verantwortlicher Position mitzugestalten. Neben der bereits erbrachten Leistung spielen das fachliche und persönliche Entwicklungspotential der Bewerberinnen ebenfalls eine Rolle: Ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement ist deshalb ausdrücklich erwünscht. Der Helene-Lange-Preis ist mit 15 TEUR dotiert, wobei ein Drittel des Preisgeldes im Sinne der bereits begonnenen oder weiterführenden Forschung zu verwenden ist.

Weitere Informationen unter www.helene-lange-preis.de .