Häufige Fragen

Wie stelle ich einen Förderantrag?

Wenn Sie sich mit einem Projekt bei der EWE Stiftung bewerben möchten, so informieren Sie sich bitte zuerst über unsere  Förderrichtlinien.
Ein Antrag auf Förderung besteht aus vier Unterlagen:

1. Ausgefüllter Förderantrag
Bitte verwenden Sie für die Antragstellung das Antragsformular der EWE Stiftung und geben Sie in jedem Fall eine konkrete Antragssumme (entsprechend des Defizits laut Finanzierungsplan) an. Das Formular zur Antragstellung können Sie hier als pdf-Datei herunterladen, direkt am Bildschirm ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und mit den übrigen Unterlagen per Post an die EWE Stiftung senden.

2. Projektbeschreibung
Die Projektbeschreibung sollte die wichtigsten Fakten zu Ihrem Projekt (Thema, Projektziel und wie es erreicht werden soll, Projektbeteiligte, Zeitraum und Veranstaltungsorte) beinhalten und nicht mehr als zwei Seiten umfassen.

3. Finanzierungsplan
Der Finanzierungsplan sollte eine Darstellung der Gesamtkosten enthalten und aufzeigen, wie diese gedeckt werden (beispielsweise durch eigene Mittel, Einnahmen aus dem Projekt oder andere Förderer und Sponsoren). Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die EWE Stiftung vornehmlich Teilfinanzierungen übernimmt.

Bitte machen Sie in jedem Fall kenntlich, welche Mittel Sie bisher lediglich beantragt und welche bereits bewilligt wurden und informieren Sie uns zeitnah über eventuelle Änderungen.

Ein Muster für den von uns benötigten Finanzierungsplan finden Sie hier.

4. Freistellungsbescheid
Eine Kopie des Freistellungsbescheids (Muster) benötigt die Geschäftsstelle der EWE Stiftung, um sicher zu stellen, dass der jeweilige Antragssteller berechtigt ist, die erforderliche Zuwendungsbestätigung für die Förderkategorie (Bildung und Erziehung, Forschung, Kunst und Kultur, Wissenschaft) ausstellen zu dürfen, für die die Fördermittel beantragt wurden.

Einen Freistellungsbescheid benötigen wir von so genannten „Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen, die nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit sind“. Dies sind meistens eingetragene Vereine und gGmbHs.

Sie stellen zum ersten Mal einen Förderantrag bei der EWE Stiftung und möchten sich über die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen für eine mögliche Förderung Ihres Projekts informieren? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Warum wird bei der Antragstellung ein Freistellungsbescheid benötigt?

Die Geschäftsstelle der EWE Stiftung benötigt bei der Antragstellung von einigen Institutionen die Kopie des Freistellungsbescheides zur Körperschafts- und Gewerbesteuer (Muster). Jeder eingetragene gemeinnützige Verein, gGmbH oder Stiftung verfügt über diese Bescheinigung, die vom Finanzamt ausgestellt wird und aus der hervor geht, für welche Förderzwecke Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) ausgestellt werden dürfen. Die EWE Stiftung kann rein formal nur Institutionen fördern, die für einen ihrer Förderzwecke – also Kunst und Kultur, Erziehung und Bildung, Wissenschaft oder Forschung – freigestellt sind. Das Ausstellungsdatum darf bei vorläufigen Freistellungsbescheiden nicht länger als drei Jahre und bei regulären Freistellungsbescheiden nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

Von Kirchengemeinden und sonstigen kirchlichen Institutionen wird kein Freistellungsbescheid benötigt. Aber wir fordern eine schriftliche Bestätigung darüber an, dass die Institution im Falle einer Förderung eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) über den angegebenen Förderzweck (also Kunst und Kultur, Erziehung und Bildung, Wissenschaft oder Forschung), in dem das Projekt angesiedelt ist, ausstellen kann. Wichtig ist, dass die kirchliche Institution für gemeinnützige und nicht lediglich für mildtätige oder kirchliche Zwecke Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) ausstellen kann!

Eine Übersicht über die entsprechenden Förderzwecke gemäß Freistellungsbescheid finden Sie hier.

Wie sieht der Ablauf aus, wenn ich einen Antrag gestellt und eingereicht habe?

– Formelle Prüfung des Antrages durch die Geschäftsstelle der EWE Stiftung
– Prüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit
– Versand der Eingangsbestätigung
– Falls notwendig, Anforderung der fehlenden Unterlagen
– Vorbereitung Ihres Förderantrages für die nächste Vorstandssitzung

Wann wird über meinen Antrag entschieden und wie erfahre ich das Ergebnis?

Nach der formellen Prüfung Ihres Antrages durch die Geschäftsstelle der EWE Stiftung entscheidet der Stiftungsvorstand über eine Förderung des Projektes. Wird eine Projektförderung durch die EWE Stiftung bewilligt, bekommt der Antragsteller eine schriftliche Zusage, die verbindlich für die Projektbewilligung ist.

Hier geht es zu den Abgabefristen und Sitzungsterminen.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Grundsätzlich haben Vorhaben aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Erziehung und Bildung, die aus den Regionen Weser-Ems-Elbe, Brandenburg und Rügen kommen und ausschließlich gemeinnützigen Zwecken dienen, eine Chance auf finanzielle Zuwendung durch die EWE Stiftung.

Einen Antrag einreichen können Körperschaften, Personenvereinigungen, Vermögensmassen i.S.d. § 5 (1) Nr.9 des Körperschaftsteuergesetzes oder inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts. Privatpersonen können nicht gefördert werden.

Was versteht man unter Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen i.S.d. § 5 (1) Nr.9 des Körperschaftsteuergesetzes?

Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen i.S.d. § 5 (1) Nr.9 des Körperschaftsteuergesetzes sind solche, die nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen.

Dabei handelt es sich beispielsweise um eingetragene Vereine, kirchliche Einrichtungen, gemeinnützige GmbHs oder Stiftungen.

Für eine Förderung durch die EWE Stiftung ist die Gemeinnützigkeit Voraussetzung!

Was versteht man unter inländischen juristischen Personen des öffentlichen Rechts?

Hierbei handelt es sich zum Beispiel um staatliche Hochschulen, Städte und Gemeinden und allgemein Institutionen, die in der Trägerschaft einer juristischen Person sind.

Inländische juristische Personen des öffentlichen Rechtes sind außerdem:

– Öffentlich-rechtliche Anstalten (rechtsfähige; z.B. Rundfunkanstalten des öffentlichen Rechtes)
– Öffentlich-rechtliche Stiftungen
– Öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften
– Innungen
– Handwerkskammern
– Industrie- und Handelskammern sofern landesrechtlich vorgesehen auch die verfasste Studentenschaft.