Radziwill und Dangast im Film

Unter dem Titel „LAND.schafft.KULTUR.“ haben die Oldenburgische Landschaft und der Sender Oeins ein Gemeinschaftsprojekt zur Zukunft der Kultur im ländlichen Raum entwickelt: Verschiedene Kultureinrichtungen im Oldenburger Land werden im TV-Programm von Oeins vorgestellt und deren Engagement gewürdigt. Im Anschluss sind die Beiträge auch auf YouTube abrufbar. Die bisher erschienenen Filme sind auf der Seite der Oldenburgischen Landschaft aufgelistet.

Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Neu in der Reihe erscheint nun ein Dokumentarfilm über das Radziwill Haus in Dangast. Unter dem Titel „Kein Bild von mir ist ohne Dangast möglich“ stellt der Film das einstige, kleine Fischerhaus vor, in dem der Maler Franz Radziwill gelebt und das er nach seinen Plänen eigenhändig ausgebaut und gestaltet hat. Es ist heute im ursprünglichen Zustand erhalten und stellt als „gemauerte Künstlerbiografie“ ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art dar.

Radziwill, der in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden wäre, hat 60 Jahre seines Lebens im Künstlerort Dangast verbracht. Hier entstanden die meisten seiner heute international hoch geschätzten Bilder, die seit 1987 von der Franz Radziwill Gesellschaft in wechselnden Ausstellungen mit Begleitprogramm in seinem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus gezeigt werden.

Der Film von Inge von Danckelman stellt den Maler, sein Werk und das Franz Radziwill Haus vor und gibt Einblicke in die Jubiläumsausstellungen in Dangast und Oldenburg. Ausgestrahlt wird die Dokumentation erstmalig am 10. Juli 2020 um 20 Uhr auf Oeins, Wiederholungen am 11. und 12. Juli jeweils zur gleichen Zeit. Im Anschluss ist auch dieser Film der Reihe „LAND.schafft.KULTUR.“ in der Mediathek von Oeins, im YouTube-Kanal von Oeins und auf der Website der Oldenburgischen Landschaft www.oldenburgische-landschaft.de zu sehen.