Vielfalt findet Stadt – Gemeinsam Natur wagen

Das von der EWE Stiftung geförderte Projekt „Vielfalt findet Stadt – Gemeinsam Natur wagen“ der Eberswalder Stiftung WaldWelten wurde von der UN-Dekade-Fachjury ausgezeichnet.

©Anastasia Reschke

Das Projekt „Vielfalt findet Stadt“ setzt ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland. Es wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und wird unterstützt von der EWE Stiftung.

Die Fachjury der UNDekade zeichnete das Kooperationsprojekt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Stiftung WaldWelten nun als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ aus.

Neue Blickwinkel einnehmen

Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Es sensibilisiert Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten für die biologische Vielfalt und aktiviert sie für ihren praktischen Schutz. Veronika Brodmann, Geschäftsführerin der Stiftung WaldWelten bringt es auf den Punkt: „Wir regen dazu an, sich selbst, andere und das Ökosystem Wald aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.“

Mehr zum Projekt bietet die Website der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“.

Projektpartner mit Schwerpunkt Umweltbildung

„Da wir überwiegend fördernd tätig sind, spiegeln die eingehenden Projektanträge auch immer relevante gesellschaftliche Themen wider – das wird beim Klima- und Umweltschutz besonders deutlich“, erklärt Marion Rövekamp, Vorstandsvorsitzende der EWE Stiftung. „Uns als Förderer freut die Auszeichnung des Projektes sehr, da es die Stiftung WaldWelten mit ihren Schwerpunkten Umweltbildung, Waldforschung und Kulturförderung in ihrer Bedeutung stützt.“

Auch im Förderspektrum der EWE Stiftung ist Umweltbildung inzwischen eine feste Säule, die stetig an Relevanz gewinnt – ob in Schulen oder außerschulischen Lernorten wie die regionalen Umweltzentren oder Museen.

Neben der Stiftung Waldwelten hat beispielsweise auch das Emsland Moormuseum Umwelt- und Naturschutz programmatisch fest verankert: „Unser Ziel ist es, im Sinne des lebenslangen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung, allen Gästen positive emotionale Erfahrungen mit Mooren zu ermöglichen, um so das Verständnis für ein in unseren Breiten gestörtes Ökosystem zu schaffen“, erläutert Leiter Michael Haverkamp den Auftrag seines Hauses, das in den letzten Jahren von der EWE Stiftung mehrfach unterstützt wurde.