Zeitreise auf der Hagener Burgallee

Als einstiger Verwaltungssitz der bremischen Erzbischöfe war die Burg zu Hagen ein paar Jahrhunderte lang bedeutendes Machtzentrum an der Unterweser, ist bei den meisten jedoch in dieser Funktion längst in Vergessenheit geraten. Seit vielen Jahren veranstaltet der Kultur- und Heimatverein Burg zu Hagen im Bremischen e.V. regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen an dem historischen Schauplatz.

Mit der Umwandlung der rund 150 Meter langen Burgallee in ein interaktives Geschichtsprojekt können sich Besucher seit Anfang Juni auf eine historische Zeitreise vom Beginn des 12. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begeben. An zehn Mediensäulen werden bedeutsame Stationen aus der Geschichte der Burg zu Hagen mittels QR-Codes via Smartphone oder Audioguide visuell oder akustisch erfahrbar gemacht. Auch auf die Verflechtungen der Burg und ihrer Bewohner mit den Dörfern ihres Einflussbereichs und auf weitere historische Ereignisse wird eingegangen. An den Filmen und Zeichnungen haben Schülerinnen und Schüler der benachbarten Waldschule sowie professionelle Medienmacher, Schauspieler und Künstler mitgewirkt. In die QR-Stationen wurde außerdem eine internetbasierte Geocaching-„Schatzsuche“ integriert: Die Teilnehmer erhalten an den einzelnen Stationen verschlüsselte Hinweise und müssen alle Stationen durchlaufen, um den „Burgschatz“ zu finden.

Das Projekt „Burgallee – Geschichte erleben“ soll das Interesse am touristischen und kulturellen Angebot in Hagen im Bremischen wecken und den Ort und die Region Wesermünde-Süd als Ziel für Wander- und Fahrradtouristen attraktiv machen.

https://burg-zu-hagen.de