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Marion Rövekamp neue Vorstandsvorsitzende

Marion Rövekamp, Vorstandsvorsitzende EWE StiftungAls neue Vorstandsvorsitzende begrüßt die EWE Stiftung Marion Rövekamp. Die Vorständin Personal und Recht der EWE AG hat das Amt am 15. Oktober 2018 von Michael Heidkamp übernommen. „Ich freue mich darauf, mit meinen zukünftigen Aufgaben das gesellschaftliche Engagement von EWE in der Region zu stärken“, so Rövekamp. Unterstützt wird sie dabei weiterhin durch das geschäftsführende Vorstandsmitglied Dr. Stephanie Abke.


 

 
Oldenburger Kindermusikfestival on tour 2018  

Maria TodtenhauptIn diesem Jahr begibt sich das Oldenburger Kindermusikfestival, das die EWE Stiftung seit 2006 unterstützt, auf die Reise quer durch den ganzen Nordwesten: Vom 19. bis 27. Oktober 2018 führt die Tournee die Künstler - die Harfenistin Maria Todtenhaupt (Bild), das Tiroler Duo RatzFatz und die Oldenburger Kinderrockband Die Blindfische - mit 17 Konzerten in 10 Städte. Das diesjährige "Kindermusikfestival on tour" widmet sich unter dem Motto "zart besaitet" den Saiteninstrumenten in einem breiten Spektrum. Zu hören gibt es eine Mischung aus Klassik, Liedermachern und Rockmusik.

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Buchtipp: Stolpersteingeschichten Aurich
"Spurensuche gegen das Vergessen"

Buchtitel 'Stolpersteingeschichten Aurich'"Stolpersteingeschichten Aurich - Spurensuche gegen das Vergessen" lautet der Titel des jüngst im Eckhaus Verlag erschienenen Buches, in dem Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Bewohner der Stadt Aurich ein Stück Sozial- und Regionalgeschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus transportieren. Über 50.000 "Stolpersteine" findet man heute in ganz Europa, 339 davon liegen im Auricher Pflaster. Die kleinen Gedenktafeln sollen an die Opfer des Holocaust in der ostfriesischen Kreisstadt erinnern, ohne sich monumental aufzudrängen. Mit einer individuellen Messingplatte machen sie – meist im  Gehweg-Pflaster vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer – auf das Schicksal überwiegend jüdischer Menschen aufmerksam, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

In Aurich verlegte der Künstler und Initiator des Projekts Gunter Demnig den ersten Stolperstein im Herbst  2011, 26 folgten in diesem September und bis 2021 sollen es insgesamt 403 werden. Angestoßen durch die Steine forschte eine Recherchegruppe nach den Biografien der Menschen, deren Namen auf den Steinen stehen. In der Dokumentation „Stolperstein-Geschichten Aurich – Spurensuche gegen das Vergessen“ sind die Lebensgeschichten der Opfer gesammelt. Die EWE Stiftung fördert die Publikation, die nun zum Abschluss der Verlegungen erschienen und im Buchhandel erhältlich ist. Neben den Schicksalen von zwölf jüdischen Familien zeigt das Buch alte Fotos und Dokumente. Die Bücher erhalten unter anderem die Auricher Schulen und sollen zur politischen Bildung im Unterricht eingesetzt werden.

 

 

Delmenhorster "frauenORT" Ruth Müller

Ruth Müller (1922-2008)

Die niedersächsische Stadt Delmenhorst bei Bremen wird Teil des niedersächsischen Netzwerkes „frauenORTE Niedersachsen“: Mit der Landesinitiative des Niedersächsischen Landesfrauenrates in Kooperation mit dem Niedersächsischen Sozialministerium werden erstmals Stadt- und Regionalgeschichte aus dem Blick historischer Frauenpersönlichkeiten beleuchtet, die sich auf politischem, kulturellem, sozialem, wirtschaftlichem oder wissenschaftlichem Gebiet verdient gemacht haben. Im Falle der Stadt Delmenhorst ist dieser, mittlerweile 37. „frauenORT“ Ruth Müller (1922-2008) gewidmet, die in den 1960er Jahren in der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei angestellt und seit 1963 Betriebsrätin der „Nordwolle“ war. Zu dieser Zeit gehörten vor allem junge Frauen aus Osteuropa zu den angeworbenen Arbeitskräften der Fabrik. Über 200 als  "Wollmäuse" titulierte Frauen waren allein in der Sortierung beschäftigt.

In den 1920er Jahren verzeichnete der Konzern der Bremer Unternehmerfamilie Lahusen 25 Prozent der Weltproduktion an Woll-Rohgarn und zählte damit zu den weltbedeutenden Industriestandorten. Mit der Erweiterung der Dauerausstellung im Fabrikmuseum „Nordwolle“, die am 21. September eröffnet wurde, soll das regionale Alleinstellungsmerkmal der Stadt Delmenhorst – die Industriegeschichte - hervorgehoben und gleichzeitig mit der Geschichte der langjährigen Wollearbeiterin Ruth Müller beispielhaft eine weitere wichtige Facette in der kulturhistorischen Vergangenheit der Stadt beleuchtet werden. Weitere Informationen zu der Landesinitiative gibt es auf www.frauenorte-niedersachsen.de.

 

Termine & Veranstaltungen

 

- Wanderausstellung "MiniMathematikum"
 
15. bis 28. Oktober 2018, Industriemuseum Lohne
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- Der Norden trommelt 2018 - Schlagwerk Nordwest & Orgel
  28. Oktober 2018, 17 Uhr, Kirche St. Ansgari, Oldenburg

 

- Ausstellung "finde alles - suche nichts. Kleine und große Werke von Monika Bartolomé"
  16. September 2018 bis 13. Januar 2019, Horst-Janssen-Museum Oldenburg

 

- Ausstellung "Gezeitenwechsel. Das Herzogtum Oldenburg und das Jeverland 1818 - 1918"
  10. Juni 2018 bis 15. Januar 2019, Schlossmuseum Jever


- Große Sommerausstellung "Kaleidoskop Worpswede"
  24. Juni bis 4. November 2018, Museen in Worpswede
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- Ausstellung "Fläche wird Bild"
  11. März 2018 bis 13. Januar 2019, Franz Radziwill Haus, Dangast