Wie entsteht Wetter? Was beeinflusst unser Klima? Und was verbirgt sich unter unseren Füßen? Zwei Projekte zeigen, wie sich Natur und Umwelt besonders gut verstehen lassen: durch eigenes Beobachten, Forschen und Experimentieren.

Dem Wetter auf der Spur

Das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen hat mit Unterstützung der EWE Stiftung seinen Schulkurs „Wind, Wetter, Klima?!“ grundlegend überarbeitet und erweitert.

Die Inhalte und Methoden wurden aktualisiert und bereits erfolgreich mit Schulklassen erprobt. Neu ist, dass das Angebot nun auch weiterführenden Schulen offensteht. Die Kurse orientieren sich an den jeweiligen Curricula und vermitteln Wetter- und Klimaphänomene praxisnah im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Im Mittelpunkt steht das eigene Entdecken. Mit neuen Materialien wie einem Erde-Sonne-Mond-Modell sowie analogen und digitalen Wetterstationen können Schülerinnen und Schüler selbst Wetterdaten erfassen, Phänomene beobachten und Zusammenhänge nachvollziehen.

Vielfalt im Waldgarten

Das Projekt „Vielfalt im Waldgarten“ im Kleinen Spreewaldpark in Schöneiche richtet den Blick auf die oft übersehene Welt unter unseren Füßen. Der Verein Naturschutzaktiv Schöneiche entwickelt dafür Lernangebote nach dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Grundschulkinder erkunden im Format „Leben im Waldboden“ die Vielfalt der Bodenorganismen. Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II entsteht das Angebot „Biodiversität im Waldgarten“, das unter anderem untersucht, wie die Bodenbeschaffenheit die biologische Vielfalt beeinflusst. Ergänzend werden Seminare und Workshops für Erwachsene angeboten.

Wie wichtig dabei das eigene Entdecken und Erleben ist, bringt Birgit Schürmann, Leiterin des Projekts Kleiner Spreewald, auf den Punkt: „Mit unserem Waldgarten machen wir Umweltbildung ganz praktisch erlebbar: Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken, welche Vielfalt im Boden steckt und warum ein gesunder Boden die Grundlage für eine lebendige Natur ist.“

Vorbereitung der Versuche
Experimentierlandschaft im Umweltzentrum Hollen