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Kunst & Kultur

Unsere aktuellen Projekte im Bereich Kunst und Kultur
Gemälde Radziwill, Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Franz Radziwill Gesellschaft e.V., Dangast

Ausstellung "Fläche wird Bild"

Als dritter Teil eines fünfjährigen Ausstellungsprojektes, das die Franz Radziwill Gesellschaft im Hinblick auf den 125. Geburtstag des Malers im Jahr 2020 erarbeitet hat, zeigt das Franz Radziwill Haus in Dangast ab dem 11. März 2018 die Ausstellung "Fläche wird Bild".

Der 1895 geborene Maler hat schon früh eine unverkennbare Bildsprache entwickelt, wobei der eigenwillige Umgang mit Fläche zu den typischen Erkennungsmerkmalen von Radziwills Kunst gehört. Es ist eines der für seine Werke charakteristischen formalen Gestaltungsmittel, die sich in allen Schaffensperioden des Künstlers wiederfinden lassen. Nicht selten gestaltet Radziwill im Bild existierende Flächen als weiteren Malgrund, schafft dabei Bildkompositionen aus plastischen und flächenbetondenden Elementen und lässt vor allem in seinem späteren Werk immer häufiger abstrakte Elemente in seine Werke einfließen.

Die aktuelle Schau zeigt 20 ausgewählte Gemälde aus allen Werkphasen des Künstlers an dem Ort ihres Entstehens: Das Franz Radziwill Haus, in dem der Maler bis zu seinem Tod 1983 lebte und arbeitete, ist der Öffentlichkeit seit über 30 Jahren im Originalzustand zugänglich und bietet eine einzigartige, authentische Atmosphäre für das Erleben von Radziwills Kunst.  Zu der von der EWE Stiftung geförderten Ausstellung, die bis zum 13. Januar 2019 zu sehen ist, bietet das Künstlerhaus ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.

www.radziwill.de


Wat Ihr Wollt, Foto: Kai Janssen

Oldenburger Universitäts-Theater OUT

Improtheater-Festival "spontanOL 2018"

Aktiv, spritzig, kreativ – das sind die Schlagworte, die das Oldenburger Improtheater-Festival „spontanOL“ beschreiben, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet. Vom 21. bis 25. März 2018 stehen fünf Festivaltage mit Shows, Workshops und Aftershowparties ganz im Zeichen der Improvisation. Ohne Probe und Drehbuch werden Ideen aus dem Publikum auf die Bühne gebracht – und da keiner weiß, was man als nächstes macht oder was als nächstes passieren wird, ist das natürlich mit jeder Menge Spaß und Überraschungen verbunden. Eine Besonderheit sind die vier Workshops, bei denen erfahrenen TrainerInnen aus ganz Deutschland den Teilnehmern Tipps und Kniffe rund um die Kunst des Präsentierens „aus dem Stegreif“ vermitteln.

Hinter der Idee von „spontanOL“ steht das Oldenburger Universitäts-Theater OUT, das das Improtheater-Festival 2015 ins Leben gerufen hat. Seitdem hat es sich kontinuierlich vergrößert, neue Spielstätten hinzugewonnen und sich einen festen Platz im Veranstaltungskalender der „Impro-Fans“ deutschlandweit gesichert. Die EWE Stiftung ist seit Beginn als Förderpartner dabei.

www.spontanol.de

Ralph Goings (*1938), A1 Sauce, 1995, Öl auf Leinwand, 71,1 x 96,5 cm. Seven Bridges Foundation, Greenwich, CT, USA© Courtesy The Estate of Ralph Goings

Kunsthalle Emden

The American Dream
Amerikanischer Realismus 1945 bis 2017

Die Geschichte der amerikanischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg scheint schnell erzählt: Abstrakter Expressionismus, Pop Art, Minimal Art, Konzeptkunst sowie Photographie, Performance und Installationen mit neuen Medien.

Parallel zu diesen populären Strömungen hat sich jedoch auch eine realistische Kunstauffassung quer durch alle Genres entwickelt und behauptet. Die in der Ausstellung in Emden gezeigten Werke thematisieren, was genau der „American Way of Life“ für die im Land lebenden Menschen bedeutet, und zwar in all seinen Facetten. Denn das Streben nach Glück, wie es als „Pursuit of Happiness“ sogar in der amerikanischen Verfassung fest geschrieben ist, hat zahlreiche Schattenseiten, weil durch Egoismus, Gewinnstreben, Rücksichtslosigkeit, Rassismus, Umweltverschmutzung und Intoleranz dieses Versprechen für viele Menschen für immer unerreicht bleibt. Dies und zahlreiche andere Facetten der amerikanischen Geschichte seit 1945 bis hinein ins Jahr 2017 werden mit unterschiedlichen Techniken auf teilweise sehr großformatigen Arbeiten thematisiert und kritisch beleuchtet. Neben prominenten Namen wie Andy Warhol, Edward Hopper, Cindy Sherman, Diane Arbus und Roy Lichtenstein zeigt die Ausstellung auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die trotz hoher künstlerischer Reputation weitgehend unbekannt geblieben sind. Das Pendant zur Ausstellung in Emden bietet das Drents Museum Assen, dass auf den amerikanischen Realismus zwischen 1945 und 1965 fokussiert, während die Kunsthalle Emden sich insbesondere der Zeit nach 1965 widmet. Beide Ausstellungen sind aber so kuratiert, dass sie für sich selbst sprechen. Die Ausstellungen sind noch bis zu 27. Mai 2018 zu sehen; es ist ein umfangreicher Katalog erschienen. www.kunsthalle-emden.de