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Erziehung & Bildung

Unsere aktuellen Projekte im Bereich Erziehung & Bildung
Natureum Niederelbe

Natureum Niederelbe

Mit dem Museumsmobil in die Schulen

Das Natureum Niederelbe ist seit 2013 beheimatet in Balje / Neuhaus, zwischen Hamburg und Cuxhaven.

Es bietet den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zum Erkunden, Verstehen und Bewahren der einmaligen Küstennatur im Urstromtal der Elbe mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt.

Bedingt durch die periphere Lage des Natureums am äußersten Nordwestzipfel des Landkreises Stade ist es für Schulklassen sehr schwierig, das Museum zu erreichen. Hier spielen sowohl die weite Anfahrt als auch die schlechte Anbindung an das Netz des ÖPNV eine Rolle. Mit Mitteln der EWE Stiftung kann nun ab dem Frühjahr 2018 ein Museumsmobil zu den Schulen fahren und dort Unterricht anbieten. Damit sollen vor allem Schülerinnen und Schüler im Heimatlandkreis des Museums erreicht werden, denn von den rund hundert Schülergruppen, die im vorigen Jahr das Natureum besuchten, kamen nur sechs aus dem Landkreis Stade.

„Wir wollen mit dem Museumsmobil die ganze Bandbreite abdecken, die vom Sachunterricht in der Grundschule bis hin zum Biologie- oder Geographieunterricht in der Oberstufe reichen kann“, kündigt Natureums-Chef Lars Lichtenberg an. Das Fahrzeug soll Geräte und Materialien zur Umweltbildung in Klassenstärke beinhalten und präsentieren. Zur Ausstattung gehören auch Stereomikroskope, Analysesets, Kescher zur Untersuchung von Wasserlebewesen und zur chemischen Bestimmung von Gewässern sowie Anschauungsmaterial wie Eulengewölle und tierkundliche Präparate. www.natureum-niederelbe.de


Kibum

Amt für Kultur und Sport der Stadt Oldenburg

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KiBuM

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation. Ohne die Fähigkeit, Wörter zu entziffern und in ihrer Bedeutung zu erfassen, verschließen sich ganze Welten, bleiben die Zugänge zu wichtigen Lebensbereichen unerreichbar. Erst eine erfolgreiche Lesesozialisation schafft die Voraussetzung für eine aktive und kritische Teilhabe an unserer Medien- und Informationsgesellschaft.

Um früh das Interesse an Büchern und am Lesen zu fördern und auf Neuerscheinungen in der Kinder- und Jugendliteratur aufmerksam zu machen, wurde bereits vor inzwischen 42 Jahren die Oldenburger Kinderbuchmesse ins Leben gerufen. Inzwischen ist sie aus der Kultur- und Bildungslandschaft im Nordwesten überhaupt nicht mehr wegzudenken und hat an nationaler sowie internationaler Ausstrahlung gewonnen. Das Kulturamt und die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg präsentieren die KiBuM jedes Jahr im Spätherbst mit einem neuen thematischen Schwerpunkt und einem bunten Begleitprogramm für große und kleine Leseratten.

Die EWE Stiftung hat in den Jahren 2004 bis 2017 unterschiedliche Veranstaltungen, die alljährlich im Rahmen der KiBuM an unterschiedlichen Orten in Oldenburg stattfinden, unterstützt und trägt so maßgeblich zur Lesesozialisation, aber auch zur Attraktivität und Qualität der Kinderbuchmesse bei.

Schüler experimentieren, Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Verein "Forschungszentrum für Schülerinnen und Schüler" e.V.

Schülerforschungszentrum "XperimenT!"

MINT ist seit einigen Jahren in aller Munde. Dabei handelt es sich um die Abkürzung für die Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt und die Förderung der Interessen in diesen Bereichen soll bereits im Kindergartenalter, spätestens aber in der Grundschule gefördert werden.

Der Verein Forschungszentrum für Schülerinnen und Schüler NordWest an der Graf-Anton-Günter-Schule in Oldenburg wurde im Jahr 2016 als Trägerverein für das Schülerforschungszentrum „XperimenT!“ gegründet. Interessierte Jugendliche erhalten im Rahmen dieses Projekts die Möglichkeit, in ihrer Freizeit in kleinen Gruppen an eigenen Projekten zu arbeiten, themenbezogen im MINT-Bereich selbständig zu experimentieren und Ideen zu entwickeln. Ziel der Initiative ist die Schaffung einer MINT-Region in der Metropolregion Bremen-Oldenburg, dazu gehören die Landkreise Oldenburg, Ammerland und Wesermarsch sowie die Städte Oldenburg und Delmenhorst. Im weiteren Verlauf soll das Bildungsangebot in diesem Bereich in der gesamten Region NordWest gebündelt, vernetzt, koordiniert und ausgebaut werden.

Ausgehend von untereinander schulübergreifend geöffneten MINT-Angeboten sollen Schülerinnen und Schüler in erreichbarer Nähe die Möglichkeit erhalten, im MINT-Bereich projektorientiert zu forschend und zu experimentieren. Dies beinhaltet auch die nachhaltige und vertrauensvolle Zusammenarbeit von akademischer Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft der Region. Beispiele sind hier etwa Angebote zur Erprobung erneuerbarer Energiewandlungs- und Speicherkonzepte, spielerische Förderung des Mathematik-Verständnisses mit Hilfe von Computerprogrammen, Einführungen in die Grundlagen des Programmierens, Metallgießen im Bereich der Werkstofftechnik oder die Arbeit im NanOLabor. Ein Teil des Angebots soll international ausgerichtet sein, um Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland zu gewinnen und die Internationalität der Naturwissenschaften greifbar zu machen.