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Erziehung & Bildung

Unsere aktuellen Projekte im Bereich Erziehung & Bildung
Kibum

Momelino e.V.

Bildungsprogramm "wiKilino"

Der Verein Momelino e.V. in Leipzig hat unter dem Titel „wiKilino“ ein Bildungsprogramm für Kindergärten und Grundschulen  ins Leben gerufen, bei dem über einen innovativen Lernansatz die Bildungsbereiche MINT und Kunst miteinander verbunden werden. „WiKilino“ beinhaltet ein dafür eigens entwickeltes Computer-Programm und darauf abgestimmte Lern- und Kreativmaterialien für die Arbeit in Lernwerkstätten.

In einem digitalen Workshop werden die Kinder, angeleitet von einer Fachkraft, gemeinsam mit der kleinen Künstlerin Anna und dem Roboter Pi auf eine Entdeckungsreise zu den KUNST- und MINT-Planeten geschickt.  Auf spielerische Art und Weise erhalten 5- bis 8-Jährige so über einen künstlerischen Ansatz einen ersten Zugang zu komplexen Themen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nicht zuletzt erwerben die Kinder durch das spielerische Lernen und Experimentieren in Kleingruppen wichtige soziale Kompetenzen, die für die (anschließende) Grundschule bedeutsam sind.

Mit Mitteln der EWE Stiftung kann in 10 Bildungseinrichtungen aus Brandenburg das „wiKilino“-Bildungsprogramm im Zeitraum von Januar bis Juni 2018 zur Verfügung gestellt werden. Für die nachhaltige Fortführung des Programms können die Pädagogen dabei als Multiplikatoren wirken; langfristig sollen mit Unterstützung des Vereins und unter Einbindung von regional ansässigen Kooperationspartnern Netzwerke und Partnerschaften zwischen weiteren teilnehmenden Bildungseinrichtungen ins Leben gerufen werden.

http://momelino.info/projekte/wikilino/

Känguru Sprachförderung

Evangelische Familienbildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven

Känguru - Frühkindliche Sprachförderung für Familien mit Migrationshintergrund

Viele Kinder unter 3 Jahren, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen sind oder als Kinder von Flüchtlingen hier geboren wurden, besuchen keine Krippe und verbringen den Tag zuhause. Mit dem Projekt „Känguru“ zur frühkindlichen Sprachentwicklung und -förderung für Familien mit Migrationshintergrund sollen eben diese Kinder zwischen 18 und 36 Monaten erreicht werden, um bereits vor Eintritt in die Kindertagesstätte den Erwerb der deutschen Sprache bei ihnen zu unterstützen. Durch den frühen Beginn wird die Phase des intuitiven Lernens bei Kindern genutzt. Mit Eintritt in die Kindertagesstätte können sie dann sehr viel leichter am Bildungsangebot der Kindertagesstätte teilhaben und davon profitieren.

Begleitend dazu werden die Mütter angeleitet, wie sie den bilingualen Spracherwerb ihrer Kinder unterstützen können. Das eigene Interesse der Eltern an der deutschen Sprache übernimmt dabei eine wichtige Vorbildfunktion für die Kinder, dennoch ist es bei dem Projekt "Känguru" keine Voraussetzung, dass Vater und Mutter selbst schon die deutsche Sprache beherrschen müssen. Dadurch ist dieses Angebot besonders niedrigschwellig und eignet sich für alle interessierten Familien.

Auf Initiative der Evangelischen Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven und mit Unterstützung der EWE Stiftung und anderen Sponsoren wird seit Beginn des Jahres 2018 das "Känguru"-Programm im Landkreis Friesland angeboten. Die Kurse finden über einen Zeitraum von jeweils 6 - 8 Monaten in Familienzentren, Kindertagesstätten und kommunalen Einrichtungen statt. Die Ausbildung der Fachkräfte (ErzieherInnen, LogopädInnen oder SprachheilpädagogInnen) erfolgt durch den in Bonn ansässigen Verein „Känguru - Verein für frühkindliche Bildung“, der das Projekt im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat.

www.kaenguru-sprache.de

Natureum Niederelbe

Natureum Niederelbe

Mit dem Museumsmobil in die Schulen

Das Natureum Niederelbe ist seit 2013 beheimatet in Balje / Neuhaus, zwischen Hamburg und Cuxhaven.

Es bietet den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zum Erkunden, Verstehen und Bewahren der einmaligen Küstennatur im Urstromtal der Elbe mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt.

Bedingt durch die periphere Lage des Natureums am äußersten Nordwestzipfel des Landkreises Stade ist es für Schulklassen sehr schwierig, das Museum zu erreichen. Hier spielen sowohl die weite Anfahrt als auch die schlechte Anbindung an das Netz des ÖPNV eine Rolle. Mit Mitteln der EWE Stiftung kann nun ab dem Frühjahr 2018 ein Museumsmobil zu den Schulen fahren und dort Unterricht anbieten. Damit sollen vor allem Schülerinnen und Schüler im Heimatlandkreis des Museums erreicht werden, denn von den rund hundert Schülergruppen, die im vorigen Jahr das Natureum besuchten, kamen nur sechs aus dem Landkreis Stade.

„Wir wollen mit dem Museumsmobil die ganze Bandbreite abdecken, die vom Sachunterricht in der Grundschule bis hin zum Biologie- oder Geographieunterricht in der Oberstufe reichen kann“, kündigt Natureums-Chef Lars Lichtenberg an. Das Fahrzeug soll Geräte und Materialien zur Umweltbildung in Klassenstärke beinhalten und präsentieren. Zur Ausstattung gehören auch Stereomikroskope, Analysesets, Kescher zur Untersuchung von Wasserlebewesen und zur chemischen Bestimmung von Gewässern sowie Anschauungsmaterial wie Eulengewölle und tierkundliche Präparate.

 www.natureum-niederelbe.de