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Erziehung & Bildung

Unsere aktuellen Projekte im Bereich Erziehung & Bildung
Känguru Sprachförderung

Evangelische Familienbildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven

Känguru - Frühkindliche Sprachförderung für Familien mit Migrationshintergrund

Viele Kinder unter 3 Jahren, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen sind oder als Kinder von Flüchtlingen hier geboren wurden, besuchen keine Krippe und verbringen den Tag zuhause. Mit dem Projekt „Känguru“ zur frühkindlichen Sprachentwicklung und -förderung für Familien mit Migrationshintergrund sollen eben diese Kinder zwischen 18 und 36 Monaten erreicht werden, um bereits vor Eintritt in die Kindertagesstätte den Erwerb der deutschen Sprache bei ihnen zu unterstützen. Durch den frühen Beginn wird die Phase des intuitiven Lernens bei Kindern genutzt. Mit Eintritt in die Kindertagesstätte können sie dann sehr viel leichter am Bildungsangebot der Kindertagesstätte teilhaben und davon profitieren.

Begleitend dazu werden die Mütter angeleitet, wie sie den bilingualen Spracherwerb ihrer Kinder unterstützen können. Das eigene Interesse der Eltern an der deutschen Sprache übernimmt dabei eine wichtige Vorbildfunktion für die Kinder, dennoch ist es bei dem Projekt "Känguru" keine Voraussetzung, dass Vater und Mutter selbst schon die deutsche Sprache beherrschen müssen. Dadurch ist dieses Angebot besonders niedrigschwellig und eignet sich für alle interessierten Familien.

Auf Initiative der Evangelischen Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven und mit Unterstützung der EWE Stiftung und anderen Sponsoren wird seit Beginn des Jahres 2018 das "Känguru"-Programm im Landkreis Friesland angeboten. Die Kurse finden über einen Zeitraum von jeweils 6 - 8 Monaten in Familienzentren, Kindertagesstätten und kommunalen Einrichtungen statt. Die Ausbildung der Fachkräfte (ErzieherInnen, LogopädInnen oder SprachheilpädagogInnen) erfolgt durch den in Bonn ansässigen Verein „Känguru - Verein für frühkindliche Bildung“, der das Projekt im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat.

www.kaenguru-sprache.de

Natureum Niederelbe

Natureum Niederelbe

Mit dem Museumsmobil in die Schulen

Das Natureum Niederelbe ist seit 2013 beheimatet in Balje / Neuhaus, zwischen Hamburg und Cuxhaven.

Es bietet den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zum Erkunden, Verstehen und Bewahren der einmaligen Küstennatur im Urstromtal der Elbe mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt.

Bedingt durch die periphere Lage des Natureums am äußersten Nordwestzipfel des Landkreises Stade ist es für Schulklassen sehr schwierig, das Museum zu erreichen. Hier spielen sowohl die weite Anfahrt als auch die schlechte Anbindung an das Netz des ÖPNV eine Rolle. Mit Mitteln der EWE Stiftung kann nun ab dem Frühjahr 2018 ein Museumsmobil zu den Schulen fahren und dort Unterricht anbieten. Damit sollen vor allem Schülerinnen und Schüler im Heimatlandkreis des Museums erreicht werden, denn von den rund hundert Schülergruppen, die im vorigen Jahr das Natureum besuchten, kamen nur sechs aus dem Landkreis Stade.

„Wir wollen mit dem Museumsmobil die ganze Bandbreite abdecken, die vom Sachunterricht in der Grundschule bis hin zum Biologie- oder Geographieunterricht in der Oberstufe reichen kann“, kündigt Natureums-Chef Lars Lichtenberg an. Das Fahrzeug soll Geräte und Materialien zur Umweltbildung in Klassenstärke beinhalten und präsentieren. Zur Ausstattung gehören auch Stereomikroskope, Analysesets, Kescher zur Untersuchung von Wasserlebewesen und zur chemischen Bestimmung von Gewässern sowie Anschauungsmaterial wie Eulengewölle und tierkundliche Präparate.

 www.natureum-niederelbe.de


Kibum

Amt für Kultur und Sport der Stadt Oldenburg

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KiBuM

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation. Ohne die Fähigkeit, Wörter zu entziffern und in ihrer Bedeutung zu erfassen, verschließen sich ganze Welten, bleiben die Zugänge zu wichtigen Lebensbereichen unerreichbar. Erst eine erfolgreiche Lesesozialisation schafft die Voraussetzung für eine aktive und kritische Teilhabe an unserer Medien- und Informationsgesellschaft.

Um früh das Interesse an Büchern und am Lesen zu fördern und auf Neuerscheinungen in der Kinder- und Jugendliteratur aufmerksam zu machen, wurde bereits vor inzwischen 42 Jahren die Oldenburger Kinderbuchmesse ins Leben gerufen. Inzwischen ist sie aus der Kultur- und Bildungslandschaft im Nordwesten überhaupt nicht mehr wegzudenken und hat an nationaler sowie internationaler Ausstrahlung gewonnen. Das Kulturamt und die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg präsentieren die KiBuM jedes Jahr im Spätherbst mit einem neuen thematischen Schwerpunkt und einem bunten Begleitprogramm für große und kleine Leseratten.

Die EWE Stiftung hat in den Jahren 2004 bis 2017 unterschiedliche Veranstaltungen, die alljährlich im Rahmen der KiBuM an unterschiedlichen Orten in Oldenburg stattfinden, unterstützt und trägt so maßgeblich zur Lesesozialisation, aber auch zur Attraktivität und Qualität der Kinderbuchmesse bei.