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Erziehung & Bildung

Unsere aktuellen Projekte im Bereich Erziehung & Bildung
Kibum

Amt für Kultur und Sport der Stadt Oldenburg

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KiBuM

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation. Ohne die Fähigkeit, Wörter zu entziffern und in ihrer Bedeutung zu erfassen, verschließen sich ganze Welten, bleiben die Zugänge zu wichtigen Lebensbereichen unerreichbar. Erst eine erfolgreiche Lesesozialisation schafft die Voraussetzung für eine aktive und kritische Teilhabe an unserer Medien- und Informationsgesellschaft.

Um früh das Interesse an Büchern und am Lesen zu fördern und auf Neuerscheinungen in der Kinder- und Jugendliteratur aufmerksam zu machen, wurde bereits vor inzwischen 42 Jahren die Oldenburger Kinderbuchmesse ins Leben gerufen. Inzwischen ist sie aus der Kultur- und Bildungslandschaft im Nordwesten überhaupt nicht mehr wegzudenken und hat an nationaler sowie internationaler Ausstrahlung gewonnen. Das Kulturamt und die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg präsentieren die KiBuM jedes Jahr im Spätherbst mit einem neuen thematischen Schwerpunkt und einem bunten Begleitprogramm für große und kleine Leseratten.

Die EWE Stiftung hat in den Jahren 2004 bis 2017 unterschiedliche Veranstaltungen, die alljährlich im Rahmen der KiBuM an unterschiedlichen Orten in Oldenburg stattfinden, unterstützt und trägt so maßgeblich zur Lesesozialisation, aber auch zur Attraktivität und Qualität der Kinderbuchmesse bei.

Schüler experimentieren, Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Verein "Forschungszentrum für Schülerinnen und Schüler" e.V.

Schülerforschungszentrum "XperimenT!"

MINT ist seit einigen Jahren in aller Munde. Dabei handelt es sich um die Abkürzung für die Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt und die Förderung der Interessen in diesen Bereichen soll bereits im Kindergartenalter, spätestens aber in der Grundschule gefördert werden.

Der Verein Forschungszentrum für Schülerinnen und Schüler NordWest an der Graf-Anton-Günter-Schule in Oldenburg wurde im Jahr 2016 als Trägerverein für das Schülerforschungszentrum „XperimenT!“ gegründet. Interessierte Jugendliche erhalten im Rahmen dieses Projekts die Möglichkeit, in ihrer Freizeit in kleinen Gruppen an eigenen Projekten zu arbeiten, themenbezogen im MINT-Bereich selbständig zu experimentieren und Ideen zu entwickeln. Ziel der Initiative ist die Schaffung einer MINT-Region in der Metropolregion Bremen-Oldenburg, dazu gehören die Landkreise Oldenburg, Ammerland und Wesermarsch sowie die Städte Oldenburg und Delmenhorst. Im weiteren Verlauf soll das Bildungsangebot in diesem Bereich in der gesamten Region NordWest gebündelt, vernetzt, koordiniert und ausgebaut werden.

Ausgehend von untereinander schulübergreifend geöffneten MINT-Angeboten sollen Schülerinnen und Schüler in erreichbarer Nähe die Möglichkeit erhalten, im MINT-Bereich projektorientiert zu forschend und zu experimentieren. Dies beinhaltet auch die nachhaltige und vertrauensvolle Zusammenarbeit von akademischer Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft der Region. Beispiele sind hier etwa Angebote zur Erprobung erneuerbarer Energiewandlungs- und Speicherkonzepte, spielerische Förderung des Mathematik-Verständnisses mit Hilfe von Computerprogrammen, Einführungen in die Grundlagen des Programmierens, Metallgießen im Bereich der Werkstofftechnik oder die Arbeit im NanOLabor. Ein Teil des Angebots soll international ausgerichtet sein, um Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland zu gewinnen und die Internationalität der Naturwissenschaften greifbar zu machen.


Bild: Marcus Hibbeler

Anti-Konflikttraining an Grundschulen

Gewaltfrei Lernen

Wir beugen vor! Körperliche Schikanen, Wutausbrüche oder Beleidigungen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine positive Lernatmosphäre wird gestört und konzentriertes Lernen ist kaum möglich. Der Verein Gewaltfrei Lernen e.V. macht sich dafür stark, Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Anti-Konflikt-Trainings Hilfsmittel an die Hand zu geben, um sich gegen verbale und körperliche Gewalt zu schützen. Dazu gehören Tipps für den sozialen Umgang miteinander genauso wie der Blick auf eine gute Lernatmosphäre in den Klassen oder konfliktfreie Pausen.

Die EWE Stiftung fördert das Training, zunächst an vier Grundschulen im Fördergebiet: Den Auftakt machte die Oldenburger Grundschule Nadorst im März 2017, wo eine professionell geschulte Trainerin das Training in 6 Unterrichtsstunden in einer Klassenstufe anbot. Es folgten die Grundschulen in Aurich (Grundschule Sandhorst), Steinfeld / Damme (St. Johannes-Schule) und Neu Wulmstorf (Grundschule am Moor).

Durch die Kooperation mit dem Verein Gewaltfrei Lernen e.V. wird den Schulen die Möglichkeit gegeben, das schuleigene Sozialkonzept zu erweitern und so nicht nur das Sozialverhalten, sondern auch die Bildungschancen signifikant zu verbessern. Ein Team von Sonderpädagogen und Diplom-Sportwissenschaftlern arbeitet mit den Schülerinnen und Schülern. Neben dem bewegungsreichen Unterricht ist die Grundvoraussetzung für eine Förderung, dass die Schule zwei Fortbildungen für ihre Mitarbeiter und einen Elternpraxisabend organisiert. „Nur so können wir  eine nachhaltige Wirkung erreichen“, so Sibylle Wanders, Gründerin des Vereins, der bundesweit arbeitet.

„Wir haben verschiedene Konzepte und Erfahrungsberichte verglichen“, berichtet Stephanie Abke, Leiterin der EWE Stiftung. „Dieses Training bietet ein praxiserprobtes modulares System an, das sich an Kinder, Eltern und Lehrer richtet –  es gibt also viele Multiplikatoren, die von unserem Engagement profitieren. Darüber hinaus hat uns überzeugt, dass die Schulen durch den erforderlichen Eigenanteil an der Finanzierung sehr motiviert sind.“

Weitere Informationen zum Anti-Konflikt-Training finden Sie unter www.gewaltfreilernen.de.